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2009 Erzgebirge

6 Tage mit der AWO ins Erzgebirge | Sun/30/8/2009
23.8 – bis 28.8. 2009 Zu einer erlebnisreichen 6tägigen Reise ins Erzgebirge hatte der AWO-Kreisverband Bernkastel-Wittlich eingeladen. Guten Mutes und mit bestem Wetter im Gepäck starteten sie in den sonnigen Süd-Osten Deutschlands. Unterwegs konnten die Reiseteilnehmer eintauchen in die inspirierende Atmosphäre Weimars mit seinen Dichtern Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller.  In Hermsdorf angekommen, wurden die Zimmer im Greenline Hotel bezogen und nach dem Abendessen nahm der erste schöne Tag ein Ende.
Am nächsten Morgen erkundeten einige mit der Pferdekutsche, andere zu Fuß die nähere Umgebung, bevor man den bekannten Wintersportort Altenberg eroberte. Nicht nur die Bobbahn konnte statt im Fernsehen, im Original begutachtet werden,  selber konnte man auch eine Abfahrt auf der Rodelbahn riskieren. Nachmittags stand die Besichtigung der Altenberger Kräuterlikörfabrik mit Verkostung edler Tropfen auf dem Programm, eine interessante Führung mit dem fröhlichen Lied vom „Vugelbeerbaam“ als Ausklang.  Anschließend fuhr die stimmungsvolle Gruppe mit dem Bähnchen zum Mückenturm in die Tschechei. Insbesondere der grandiose Panoramablick ins Böhmische Becken hinterließ einen bleibenden Eindruck. Abends gestalteten mehrere Reiseteilnehmer das eigen gestaltete Unterhaltungsprogramm, welches so manche Lachmuskulatur strapazierte.
Der 2. Tag der Erlebnistour führte die Gruppe durch das Osterzgebirge, wobei die Reiseleiterin viele Information zur Geschichte, zum Leben und Kultur im Erzgebirge erzählte.  Erste Zwischenstation war  eine Schauwerkstatt in der Spielzeugstadt Seiffen. Hier konnte jeder Arbeitsgang beobachtet werden, wie aus einem Stück Holz ein Spanbäumchen, Striezelkinder oder Nussknacker entstehen.  Besonders sehenswert war auch die acht-eckige Kirche aus dem Jahr 1779. Nachmittags wurde dann das  erste Nußknackermuseum Europas in Neuhausen  besucht. Nicht nur der größte Nussknacker der Welt (5,87 m) konnte hier bewundert werden, nein auch der kleinste (4,9 mm), außerdem weitere 4950 Nussknacker aus über 30 Ländern und 4 Jahrhunderten.  Abends folgte dann ein weiteres Highlightlightlight-light: der „Hutz´n-omd“. Es wurden Lieder, Geschichten und alte Volksweisheiten in erzgebirgischer Mundart serviert. Die Mundartgruppe erhielt besonders viel Applaus und konnte erst nach Zugaben die Bühne verlassen.
Der nächste Tag führte  die Reiseteilnehmer ins Elbsandsteingebirge. Nach der Fahrt durch das Müglitztal, wobei die Reiseleiterin beeindruckend die Schäden des Hochwassers 2002 darstellen konnte, war der erste Halt an der Bastei.  Von ihr fällt das schmale Felsriff über 194 m steil zur Elbe ab. Sie bietet eine weite Aussicht ins Elbtal und über das Elbsandsteingebirge. Manche wagten sich von der  Plattform aus, auf Fußwegen oder Brücken, die Felsformationen in der Sächsischen Schweiz zu erwandern. Anschließend führte die Reise zur Festung Königstein, eine der größten Bergfestungen in Europa, oberhalb des Ortes Königstein. Beeindruckend das 9,5 hagroße Felsplateau, welches mit teilweise 400 Jahre alten Bauten vom militärischen und zivilen Leben auf der Festung zeugen.
Ausruhen und die herrliche Landschaft genießen konnten dann alle auf der Schifffahrt von Königstein nach Pirna, vorbei an den Ort Wehlen, mit Blick auf die Bastei. Abends dann spielte die Musik auf – das Tanzbein konnte geschwungen werden.
Dresden, die Landeshauptstadt stand am 5. Tag auf dem Programm. Dank der sachkundigen Ausführungen der Reiseleiterin erfuhr die Gruppe auch viel von der Zerstörung Dresdens im 2. Weltkrieg und den fast vollständigen  Wiederaufbau durch die DDR als Vorzeigestadt. Zuerst wurden mit dem Bus die äußeren Gebiete angefahren, wie die Neustadt, das Regierungsviertel oder einem Teil der 63% Grün- und Waldfläche von Dresden. Somit zählt Dresden zu den grünsten Großstädten Europas.  Anschließend folgte eine Führung in der Altstadt mit der Frauenkirche, Zwinger  und Semperoper. Bemerkenswert, wie originalgetreu die Bauwerke wieder hergestellt wurden. Abends, bevor die Koffer gepackt werden mussten, wurden noch einige Witze und Sketsche zum Besten gegeben; auch ein Quiz löste interessante Diskussionen aus.  
Leider musste am letzten Tag Abschied genommen werden. Auf dem Heimweg wurde die Rotkäppchen-Sektkellerei in Freyburg/Unstrut angefahren. Sowohl die Führung durch eine der größten Sektkellereien Deutschlands als auch die anschließende Kostprobe überzeugte alle Teilnehmer.  Viel zu kurz war die Zeit, um alles sehen zu können. Ein Trost bleibt: Im nächsten Jahr geht die AWO wieder auf Tour – in den Teutoburger Wald.

Kategorien: AWO-Reisen