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2005 Mecklenburger Seenplatte

6-Tagesfahrt zur Mecklenburger Seenplatte | Thu/9/6/2005

Zu einer erlebnisreichen 6-tägigen Reise nach Mecklenburg-Vorpommern hatte der AWO-Kreisverband Bernkastel-Wittlich eingeladen. Guten Mutes und mit bestem Wetter im Gepäck starteten sie in den sonnigen Osten Deutschlands. In Güstrow angekommen wurden sie herzlich von der Chefin Frau Schmidt mit einem Friesenwasser begrüßt. Nach dieser feurigen Delikatesse und einer Begrüßung durch den AWO-Kreisgeschäftsführer Peter Schmitt saß man noch einige Stunden in geselliger Runde zusammen. Am nächsten Morgen wurden sie von Peter Hoff, dem Reiseführer vor Ort  willkommen geheißen. Er hatte die Aufgabe, innerhalb der nächsten 4 Tage die Reiseteilnehmern über Mecklenburg-Vorpommern über geschichtliche, geografische und kulturelle Hintergründe und Geschehnisse  zu informieren. Dank seiner geselligen und witzigen Art, seinem exzellentem Sachwissen und auch anschaulichen Beschreibung konnten die Zuhörer viel verschollenes Wissen aus der Schulzeit reaktivieren. Auch hatte Peter immer ein Witzchen auf den Lippen, so dass es viel zu lachen gab. Er führte uns am 1. Tag in die Landeshauptstadt Schwerin, wo insbesondere das Märchenschloss mit dem Schlossgarten zu bewundern war. Zum Mittagessen kehrte die Gruppe im AWO-Seniorenheim Güstrow ein. Für Interessierte arrangierte der AWO-Kreisgeschäftsführer Peter Schmitt eine Rundreise zu den Kindertagesstätten und Seniorenwohnheimen des AWO-Kreisverbands Güstrow.  Der Rest der Truppe eroberte die Residenzstadt Güstrow, wo Ernst Barlach gewirkt und gelebt hatte, zu Fuß. Der Tag verabschiedete sich mit einem hervorragendem Abendbüffet und einigen geselligen Stunden, in denen gemeinsam geklönt und gelacht wurde.  

 Der 2. Tag der Kultur- und Erlebnistour führte die Reisegruppe nach Wismar, wo gerade das Schwedenfest gefeiert wurde. Naturgetreu wurde die Schwedische Besatzung Wismars von 1648 – 1803 dargestellt. Nachdem  in Bad Doberan eine gewaltige Klosterkirche  besichtigt wurde, konnte man im Seebad Warnemünde die Seele baumeln lassen.   Einige nutzen die Zeit zu einer Hafenrundfahrt, andere liefen hinaus auf die Mole zum Leuchtturm, jeder aber war fasziniert vom Flair dieses Ostseehafens, ein Rostocker Vorort. Ruhiges Wasser, leicht bewege See, Schaumkronen auf den Wellen, frische Ostseebrise, Möwen, die sich um einen Fisch streiten, das Plätschern des Wassers laden zum längeren Verweilen ein. Auf dem Rückweg erklärte Peter dann noch die Sehenswürdigkeiten von Rostock. Die Ostseeinsel Rügen stand am 3. Tag auf dem Programm. In Strahlsund, das Tor zur Insel, wurden zuerst bedeutende Baudenkmäler besucht, bevor man die Brücke nach Rügen überquerte. Erstes Ziel waren die berühmten weißen Kreidefelsen. Grüner urwüchsige Buchenwald und blaues Meer sind die unvergesslichen Eindrücke einer überaus kontrastreichen Landschaft  auf Rügens nordöstlicher Halbinsel Jasmund.  Weiter ging es zum Seebad Binz mit einer imposanten Strandpromenade, einem weitläufigem, wunderschönen Sandstrand und der Schiffsanlegebrücke, die weit hinaus ins Meer ragte. Der letzte Tag wurde geprägt von den Eindrücken der Mecklenburger Seenplatte. In Malchow stieg die Reisegruppe zu einer zweistündigen Schiffsfahrt durch eine herrliche, natur belassenen Landschaft in die „MS Sonnenschein“ ein. Am Deck des Schiffes sonnten sich die Passagiere und konnten das Leben von seiner schönsten Seite genießen. 5 Seen wurden durchquert, wobei direkt am Start die Drehbrücke über den Malchower See passiert wurde. Weiter ging es durch den Fleesensee, den Göhrener Kanal, den Kölpinsee, dem Reeck Kanal, den Eidenburger See durch die Müritz bis nach Waren.    Dieses kleine Städtchen mit seiner stimmungsvollen Hafenatmosphäre, den liebevoll rekonstruierten Fachwerkbauten, den vielen einladenden Plätzen zum Verweilen weckte in vielen die Sehnsucht, dort später einmal den Urlaub zu verbringen. Als kleines Abschiedsbonbon zeige Peter dann das Schloss Basedow mit seinem prächtigen Schlossgarten und dem Schafsstall, in dem die Gräfin hausgebackenen Kuchen servierte.    Traurig musste am letzten Tag Abschied genommen werden. Viele Dankesworte wurden gerichtet: an Peter, dem Reiseführer vor Ort, an Helmut, den Busfahrer, an die AWO-Kreisvorsitzende Maria Bölinger, die diese schöne Tour geplant hatte. Gerne wären Viele länger geblieben. Ein Trost bleibt: Im nächsten Jahr geht die AWO wieder auf Tour.  


Kategorien: AWO-Reisen