Versicherungsschutz für ehrenamtliche Betreuer

Da ehrenamtliches Engagement Vorbilder braucht, setzt das Land Rheinland-Pfalz ein Zeichen des Dankes und der Anerkennung für die übernommene Tätigkeit als ehrenamtlicher Betreuer.

 

Die Landesregierung hat daher eine Sammelhaftpflichtversicherung und einen Unfallversicherungsvertrag für die ehrenamtlichen Betreuer in Rheinland-Pfalz abgeschlossen.

 

Wenn Sie hierzu Fragen haben, wenden Sie sich bitte an unseren Betreuungsverein.

 

Wir können Ihnen hierzu einige Informationsblätter zur Verfügung stellen.

Aufwandspauschale für ehrenamtliche Betreuer seit 01.07.2013 erhöht!

Ab 01.07.2013 steigt die pauschalierte Aufwandsentschädigung für ehrenamtliche Betreuer von zuvor 323,00 Euro jährlich auf 399,00 Euro pro Jahr.

Mit der Aufwandsentschädigung werden dem ehrenamtlichen Betreuer die mit dem Führen der Betreuung verbundenen Auslagen (z. B. für Papier, Kopien, Porto, Fahrtkosten....) erstattet.

Diesen Geldbetrag kann er bei vermögenden Betreuten unmittelbar aus dem Vermögen des Betreuten entnehmen. Ist der Betreute mittellos, richtet sich der Anspruch auf Ersatz von Aufwendungen gegen die Staatskasse. In diesem Fall kann der Betreuer den Aufwendungsersatz beim zuständigen Betreuungsgericht geltend machen.

Hat der Betreuer evtl. höhere Aufwendungen als 399,00 Euro, so kann er die Aufwendungen per Einzelabrechnung geltend machen.

 

Die Höhe der Aufwandspauschale richtet sich nach dem Zeitpunkt der Fälligkeit. Liegt der Fälligkeitstermin vor dem 01.07.2013, bleibt die Pauschale bei 323,00 Euro, auch wenn der Antrag erst nach diesem Zeitpunkt gestellt wird. Liegt der Fälligkeitstermin nach dem 01.07.2013, ist die Pauschale komplett in der neuen Höhe zu zahlen, eine Quotelung auf Zeiträume vor und danach findet nicht statt.

 

Der Anspruch auf Erstattung der einzelnen Auslagen erlischt, wenn er nicht binnen 15 Monaten ab Entstehung der Aufwendungen geltend gemacht wird.

 

Über Einzelheiten und Fragen zum Aufwendungsersatz informieren die Rechtspfleger und Rechtspflegerinnen beim Betreuungsgericht oder die Betreuungsvereine.